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Windhager insolvent

Am 5.1. beantragte der traditionsreiche Heizungshersteller Windhager am Landesgericht Salzburg die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Die Unternehmensgruppe war nicht mehr imstande, laufende Kosten zu decken. Noch 2022 galt als Rekordjahr für die Branche, doch 2023 trübte sich der Markt ein. War dies im ersten Halbjahr noch nicht extrem spürbar, brachen im Zahlen im zweiten deutlich ein. Der Windhager Geschäftsführer Stefan Gubi gab an, dass sich das Auftragsvolumen um bis zu 70 % reduziert habe. Auch den zeitweise extrem gestiegen Pelletspreis und die Unsicherheit zur Förderung in Deutschland wurden als Gründe genannt. Mit dem Neubau eines großen Werkes zur Produktion von Wärmepumpen dürften – nicht zuletzt aufgrund gestiegener Kreditzinsen – die Probleme schließlich zu viel geworden sein.

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