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Sonne tanken für saubere Mobilität

Der Solartechnik-Pionier Fronius Solar Energy treibt die effiziente Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität weiter voran: Das Unternehmen eröffnet in Thalheim bei Wels die erste grüne, innerbetriebliche Wasserstoff-Betankungsanlage Österreichs. Diese erzeugt mithilfe von Solarenergie sauberen Wasserstoff, der zum Antrieb für Fahrzeuge mit Brennstoffzelle genutzt werden kann. Das Projekt ist für Fronius ein weiterer Schritt hin zu der Vision „24 Stunden Sonne“.
Sonne tanken für saubere Mobilität

Sonne tanken für saubere Mobilität Bild: Fronius


Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Sektorenkopplung, also die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Mobilität. Zu diesem Zweck arbeitet Fronius auch an Lösungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, hergestellt mit überschüssiger Sonnenenergie aus Photovoltaik-Anlagen. Mit der SOLH2UB Betankungsanlage in Thalheim bei Wels zeigt das Unternehmen jetzt, dass dieses Konzept tadellos funktioniert.

Die Pilotanlage am Entwicklungsstandort von Fronius läuft bereits seit Mai im Probebetrieb. Sie erzeugt mittels Elektrolyse hauptsächlich aus überschüssigem Solarstrom Wasserstoff, der für innerbetriebliche Brennstoffzellenfahrzeuge zur Verfügung steht oder zur Rückumwandlung in elektrischen Strom und Wärme gespeichert wird. Die benötigten Komponenten wie Elektrolyseanlagen und stationäre Brennstoffzellen entwickelt Fronius selbst.

Mit der offiziellen Eröffnung Mitte Oktober nimmt die Anlage nun ihren Normalbetrieb auf. „SOLH2UB dient als zentraler Knotenpunkt für Sonnenenergie und ermöglicht eine innovative Kopplung der Sektoren Strom, Mobilität und Wärme“, erklärt Martin Hackl, Leiter Solar Energy bei der Fronius International GmbH. „Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff das Potential hat, einer der Energieträger der Zukunft zu werden und die Sektorenkopplung und damit auch die Energiewende massiv voranzutreiben.“

 „Mit dem SOLH2UB lässt sich erstmals wirklich grüner Wasserstoff aus Sonnenstrom gewinnen“, ergänzt Thomas Rührlinger vom Business Development Hydrogen Solutions, „und zwar da, wo er gebraucht wird.“ Das bietet beispielweise Unternehmen, Gewerbebetrieben und Kommunen zahlreiche Vorteile: Der Wasserstoff lässt sich problemlos speichern und steht dann zum Betrieb von Fahrzeugen mit Brennstoffzelle vor Ort zur Verfügung oder lässt sich bei Bedarf mit einer stationären Brennstoffzelle rückverstromen. Die Wärme, die sowohl bei der Wasserstoffproduktion, als auch bei der Rückverstromung entsteht, kann vor Ort genutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt: Die Stromnetze werden entlastet, da der Strom hauptsächlich dort verbraucht wird, wo er auch produziert wird.

 

Wasserstoff als Antrieb für Fahrzeuge mit hohem Energiebedarf

In der Mobilität hat Wasserstoff überall dort enormes Potential, wo Fahrzeuge große Energiemengen benötigen, wie z.B. bei kommunalen Fahrzeugen, Transportern, Bussen oder LKWs. Der Energieträger verspricht große Reichweiten, kurze Betankungszeiten und entsteht dabei aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen. „Sonnenenergie treibt die Fahrzeuge an“, sagt Hackl. „Und hinten kommt nur Wasserdampf raus!“

 

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