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Koehler Renewable Energy feiert sein 10-jähriges Jubiläum

Im Januar 2012 wurde Koehler Renewable Energy unter dem Dach der Koehler-Gruppe gegründet. Die Vision war von Beginn an, aus der zunächst geplanten Eigenversorgung ein Ge-schäftsmodell zu entwickeln und sich als Anbieter vollständiger Energiesystemlösungen zu etablieren. Die Strategie, neben dem Kerngeschäft Papier, ein weiteres Geschäftsfeld aufzubauen, hat sich als visionäre Entscheidung erwiesen.
Koehler Renewable Energy feiert sein 10-jähriges Jubiläum

Mit Gründung von Koehler Renewable Energy im Jahr 2012 entstand auch der neue Bürokomplex in Oberkirch. Bild: Koehler-Gruppe

 

Bereits vor Jahren haben wir unser Koehler-Versprechen 2030 abgegeben: Bis zum Jahr 2030 wollen wir mehr Energie aus erneuerbaren Quellen mit eigenen Anlagen erzeugen, als für die eigene Papierproduktion benötigt wird. Das ist einmalig in der Papierindustrie. Auf diese Entscheidung, die 2012 mit großem unternehmerischem Mut einherging, können wir zu Recht stolz sein“ so Kai M. Furler, Vorstandsvorsitzender der Koehler-Gruppe. Koehler Renewable Energy ist heute ein bedeutendes zweites Standbein innerhalb der Koehler-Gruppe mit hervorragender Entwicklungsperspektive.

Was mit einem ersten Biomassekraftwerk in Kehl begann, hat sich mittlerweile zu einem beachtlichen Anlagen-Portfolio mit sechs Biomasseheizkraftwerk-Standorten in ganz Deutschland entwickelt. Auch im Bereich Windkraft und Photovoltaik wird die Projektentwicklung bei Koehler Renewable Energy weiter vorangetrieben. Anfang 2017 konnte so der erste Windpark in Edintore (Schottland) in Betrieb genommen werden. Weitere Projekte sind in der Pipeline, so wie der Windenergiepark Wetzlar-Blasbach mit zwei Windkraftanlagen, der 2023 in Betrieb gehen soll. Auch dem Ziel der konzernweiten Dekarbonisierung ist man in den letzten Monaten deutlich nähergekommen. Geplant ist, die direkten Treibhausgasemissionen aus Scope 1 der Koehler-Gruppe bis 2030 um 80 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2003 zu reduzieren. Die Bauarbeiten des Heizkraftwerks am Koehler Paper Standort Greiz sind fast abgeschlossen und damit die Umstellung von Braunkohle auf Holzfeinfraktion. Auch am Standort Oberkirch gibt es konkrete Pläne das bestehende Steinkohlekraftwerk bis 2024 auf Biomasse umzustellen. Dafür nimmt Koehler über 60 Millio-nen Euro in die Hand.

Koehler Renewable Energy konnte seine Umsatzerlöse in den letzten 10 Jahren stetig steigern. Für das Jahr 2022 plant das Unternehmen mit circa 150 Mio. Euro Umsatz. Dieser Erfolg ist vor allem das Ergebnis eines professionell aufgestellten und engagierten Teams, aber auch den Entwicklungen im Bereich der erneuer-baren Energien der letzten Jahre geschuldet. Das operative Geschäft der Biomasseheizkraftwerke und der Edintore Windfarm wird derzeit stark beeinflusst von den aktuellen Geschehnissen auf den Energiemärkten. Die Umsatzerlöse in der Vermarktung des durch eigene Anlagen erzeugten Stroms sind stark angestiegen, aber auch die Biomassepreise für die Versorgung der eigenen Kraftwerke signifikant gestiegen.

In den kommenden Jahren plant Koehler Renewable Energy weiter in eigene Stromerzeugungs-Projekte zu investieren, um sich bei den aktuell stark steigenden Strompreisen weiter unabhängig von Drittliefe-ranten zu machen.

abgelegt unter:

mit biobasierten Uponor PEX Pipes Blue 



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