Österreichs erstes CO2-neutrales Einfamilienhaus
Parallel zur Klimakonferenz in Kopenhagen setzt VELUX den Spatenstich für ein ganz besonderes Gebäude: Unter dem Namen Sunlighthouse errichtet VELUX ein C02-neutrales Einfamilienhaus mit einem außergewöhnlich hohem Tageslichtanteil.
Laut EU-Studie verursachen Gebäude 40 % des Energieverbrauchs. Errichtung und Betrieb von Gebäuden spielen daher eine bedeutende Rolle beim Klimaschutz. Eine für den Menschen gesunde und behagliche Umgebung sollte dabei im Mittelpunkt stehen. Immerhin verbringen wir in Europa 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen.
Die VELUX Gruppe setzt in ihrem Bemühen um nachhaltiges Bauen eine europaweit einzigartige Initiative: Im Rahmen des Projekts ModelHome2020 errichtet VELUX sechs Gebäude in fünf Ländern Europas. Jedes dieser Gebäude
basiert auf einer gesamtheitlichen Sicht nachhaltigen Bauens und vereinigt die Aspekte
· optimiertes Innenraumklima mit viel frischer Luft und Tageslicht
· Energie-Effizienz
· Umweltschonung durch CO2-neutrale Bauweise bei gleichzeitig höchstem
Wohnkomfort.
„Uns war wichtig, ein Gebäude zu konzipieren, das sowohl in Errichtung als auch in Betrieb CO2-neutral wird und trotzdem ein für den Menschen gesundes und behagliches Umfeld bietet“, stellt VELUX Österreich Geschäftsführer DI
Michael Walter klar.
Österreichs Modell für die Zukunft
Das österreichische Projekt wird unter dem Namen Sunlighthouse in Pressbaum westlich von Wien errichtet. Es wurde ein Grundstück gewählt, das zwar durch
die Grünlage und den Blick auf den Wienerwaldsee attraktiv ist, jedoch keine reine Südausrichtung hat. In Kombination mit der extremen Hanglage und der
teilweisen Verschattung durch den naheliegenden Wald ergibt sich für den Planer eine echte Herausforderung. „Wir haben uns bewusst für ein schwierig zu bebauendes Grundstück entschieden“, so Walter. „Wir dokumentieren damit, dass es auch unter schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist, CO2-neutral zu
bauen.“
Die Pläne für das Einfamilienhaus stammen vom Vorarlberger Architektenduo Hein-Troy, das von einer hochrangigen Jury unter Leitung des Experten Prof.
Arch. DI Walter Unterrainer zum Sieger eines Wettbewerbs gewählt wurde.
Das gesamte Projekt – von der Planungsphase bis zum abschließenden Monitoring – wird von der Donau-Universität Krems und dem Österreichischen
Institut für Baubiologie und –ökologie (IBO) wissenschaftlich begleitet. Sämtliche Berechnungen hinsichtlich Energiebilanz und CO2-Kompensation
stammen von diesen beiden wissenschaftlichen Projektpartnern.




